Cannabissorten

Indica und Sativa- Das sind die Unterschiede


Es gibt mehr als tausend verschiedenen Cannabissorten, welche in drei Familien zusammengefasst sind: Ruderalis, Indica und Sativa. In diesem Artikel gehen wir auf die Unterschiede und Wirkungen von Indica und Sativa ein.

Was ist Cannabis Indica?

Cannabis Indica oder indischer Hanf, kommt in subtropischen Ländern vor, sowie Indien, Pakistan oder Afghanistan. Dort wächst er in relativ trockenen Gebieten. Zudem haben die Pflanzen einen hohen CBD- Gehalt.

Wirkung:

Nach dem Genuss von Cannabis Indica fühlt man sich stoned, dein ganzer Körper entspannt sich und du wirst innerlich ruhig, auch Stress und Angst verschinden. Obwohl man high ist, nimmt man seine Umgebung deutlicher wahr. Musik, Bilder sowie Geschmack erlebt man intensiver. Doch in hohen Dosen wirkt Indica einschläfernd.

Was ist Cannabis Sativa?

Cannabis Sativa oder gewöhnlicher Hanf, ist am bekanntesten. Er hat sein natürliches Verbreitungsgebiet in der Nähe des Äquators. In Ländern wie Mexiko, Thailand oder Jamaika gedeiht er in feuchtwarmen Klima.
Der THC-Gehalt ist relativ hoch, deswegen ist der CBD-Gehalt im Vergleich geringer.

Wirkung:

Nachdem man Cannabis Sativa konsumiert hat, fühlt man sich high. Man ist energiegeladen, fröhlich, motiviert, aufgedreht. Nichts scheint unmöglich zu sein. Ebenso kennt Kreativität keine Grenzen, man lässt sich leicht inspirieren. Der zerebrale Rausch macht einen wach und aufmerksam. Das Denken fällt einem leichter, man fühlt sich wohl. Ebenso wird der Appetit angeregt, Übelkeit sowie Kopfschmerzen verschwinden.
Medizinisch wird Sativa verwendet, um Patienten mit Depressionen, ständiger Müdigkeit oder Migräne, zu helfen.

Indica und Sativa- Wirkungsunterschied?

Die Pflanzen beider Familien unterscheiden sich in ihrer Herkunft, im Wachstum und in der Wirkung. Die Unterschiede in der Wirkung ergeben sich aus der unterschiedlichen chemischen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Dabei geht es hauptsächlich um den Gehalt an den Cannabinoiden THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol).
THC bewirkt im Gehirn die Freisetzung von Dopamin, dem Glückshormon.
CBD hat keine psychoaktive Wirkung, es macht dich nicht high. Es beeinflusst, wie das THC auf den Körper wirkt. Es kann die Wirkung dämpfen oder verstärken. Hier spielen noch weitere Inhaltsstoffe, wie Terpene, Flavonoide und andere Cannabinoide eine Rolle. CBD und seine Anwendungen werden noch medizinisch erforscht. Bei der Behandlung von Depressionen, Schizophrenie oder Angstzuständen werden CBD Produkte heute bereits erfolgreich eingesetzt.


Generell kann man sagen, dass Sativa Sorten einen höheren Gehalt an THC als Indica Sorten haben. Dagegen ist der Gehalt an CBD bei Indica höher als bei Sativa.
Aus dem abweichenden Verhältnis von THC und CBD Gehalt der Pflanzen, ergeben sich die Unterschiede in der Wirkung beider Pflanzenfamilien. Medizinisch wertvoller ist das CBD.
Allgemein gilt, Indica für den Körper, Sativa für den Geist.

Indica und Sativa- Unterschiede beim Wachsen?

Sativa Sorten brauchen eine feuchte, warme Umgebung, Indica dagegen kommt auch auf trockenen Böden gut zurecht.
Sativa wächst lang und dünn in die Höhe. Werden die Pflanzen nicht beschnitten, werden sie buschig. Sativa Sorten wachsen gut im Freien. Die Blätter der Sativa sind lang und schmal, finger ähnlich. Die Pflanzen sind hellgrün und können bis zu 4 m hoch werden. Alle 9 bis 12 Wochen erscheinen große Blüten.
Indica Sorten bleiben kürzer und wachsen buschiger. Sie werden höchstens 2 Meter hoch und haben breitere Blätter als andere Cannabissorten. Die Pflanzen sind kräftig Dunkelgrün. Sie blühen alle 6 bis 9 Wochen. Die Blüten sind kleiner als bei Sativa, erscheinen aber in größerer Anzahl. Deshalb haben Indica Pflanzen häufig eine höhere Ernte als Sativas.

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